Ihr Internet-Sachverständiger

Sie müssen den Inhalt einer Webseite beweisen? Wir helfen schnell, professionell und preiswert.

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Die britische Polizei verdächtigt bei Internetsachverhalten wegen Tippfehlern oft Unschuldige berichtet heise.de. Besonders kritisch: Es ging um den Vorwurf, dass ein Nutzer sich mit Kindesmissbrauchsvideos beschäftigt hat. In der Praxis kommen solche und andere menschliche Fehler immer wieder vor und haben katastrophale Folgen:

"All dies erhöht das Fehlerrisiko erheblich. Die meisten davon sind Transkriptionsfehler (eine Zahl wird falsch eingegeben). Ausgehend von der oben dargelegten Komplexität ist dies leicht nachvollziehbar. Fehler können aber auch durch andere Probleme verursacht werden. Die Auswirkungen dieser Fehler waren in einigen Fällen enorm. Menschen wurden wegen Verbrechen im Zusammenhang mit der sexuellen Ausbeutung von Kindern verhaftet. Ihre Kinder sind in Obhut genommen worden, und die Beschuldigten mussten es ihren Arbeitgebern mitteilen." (eigene Übersetzung aus: Bericht des UK Interception of Communications Commissioner aus 2016, S. 21)

Neben verlorenen Prozessen und zerstörten Leben kommen die eigentlichen Täter teils unbestraft davon. Fehler durch technische Laien wie einfache Zeugen sind erst recht kaum zu vermeiden. Daher vertrauen Sie besser auf Experten wie uns: Wir nutzen spezielle Techniken und Systeme um das Auftreten menschlicher Fehler weitgehend auszuschließen.

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Guthaben in Kryptowährungen will gut belegt sein

Nicht nur für die Steuererklärung kann es eine gute Idee sein, nachweisen zu können, seit wann man wie viel Guthaben in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum hat. Auch im Falle eines Angriffes auf elektronische Geldbörsen hat man bessere Karten, z. B. um bei der Börse das Geld zurückzufordern. Wir helfen gern mit professionellen Belegen.

Kryptogeldbörse Binance vereitelt Raubzug von Phishern

Trickreiche Ganoven versuchten, Bitcoins von Accounts der Börse Binance abzuziehen und das als Handel zu tarnen. Dabei hatten sie aber nicht mit der Reaktion der Börse gerechnet. Die Hongkonger Kryptogeldbörse Binance hat eigenen Angaben nach einen groß angelegten Versuch Unbekannter vereitelt, Bitcoins von zuvor abgephishten Nutzeraccounts zu stehlen.

Webseiten verschlüsselt erfassen

Eine Erfassung über eine per SSL verschlüsselte Verbindung ist viel überzeugender, da Eingriffe in die Übertragung hierdurch enorm erschwert werden. Viele vergessen, Webseiten per SSL zu erfassen. Wir helfen gern, solche und andere Fehler bei der Beweissicherung zu vermeiden.

Whois-Datenbanken speichern den Inhaber jeder Domain und IP-Adresse. Die Einträge sind nicht nur für Juristen essentiell, um Inhaber einer Webseite oder eines Servers zu ermitteln. Auch Strafverfolgungsbehörden und private Sicherheitsexperten nutzen die Datenbanken, z. B. um Angriffe zu analysieren. Nun sollen die Datenbankeinträge aus Datenschutzgründen stark gekürzt oder großteils entfernt werden. Die Konsequenzen könnten für Rechteinhaber kritisch sein. Ein vermittelnder Vorschlag ist, den Zugriff nur bestimmten Personen zu gestatten.

Erleben wir das Ende des Whois-Speichers?

Sie möchten die Interaktion mit einer Webseite belegen? Sparen Sie sich die Mühe selbst erstellter Videos: Nutzen Sie professionelle Videos aus unserer Forensikumgebung.

Weltweit zugreifbar?

Es ist nicht immer leicht, aber oft wichtig zu wissen, von wo aus eine Webseite zugreifbar ist. Wir helfen gern.

Manipulationen sind im Internet besonders schwer auszuschließen

Eine Rechtsverletzung im Internet zu belegen ist anspruchsvoll. Dazu kommen noch vielfältige Möglichkeiten, dass bewusst oder unbewusst auf den Vorgang der Beweissicherung eingewirkt wird. Nur ein Beispiel sind Manipulationen bei der Namensauflösung.

Die Folge: Die gesicherten Beweise haben vor Gericht teils nur einen begrenzten Wert. Problematisch ist allerdings, dass eine ausreichend gründliche Dokumentation um Einwirkungen auf die Beweissicherung auszuschließen enormen Aufwand und ausführliche technische Kenntnisse erfordert. Beides überfordert regelmäßig die Ressourcen selbst von Spezialisten.

Wir helfen gern, Beweise zu angemessenen Preisen sorgfältig für Sie zu sichern.

Welche Folgen hat das NetzDG?

Ab 1. Januar 2018 wird das Netzdurchsetzungsgesetz (“NetzDG”) umgesetzt. Welche Konsequenzen das haben wird ist unklar. Nicht nurFacebook befürchtet Einschränkungen für die Meinungsfreiheit.

Denn das Gesetz ist mit hohen Bußgeldern sehr streng und die zulässigen Reaktionszeiten für Anbieter von teils 24 Stunden sind kurz. Da ist es verlockend, zumindest im Zweifel Inhalte lieber zu sperren. Andererseits motiviert der enorme Umsetzungsaufwand, das Gesetz zu ignorieren.

Fraglich ist nicht nur, ob es gegen Verfassungsrecht und Europarecht verstößt und ob die “offensichtliche Rechtswidrigkeit” hinreichend bestimmt ist. Wir haben auch unsere Zweifel, dass es dem Bundesamt für Justiz gelingen wird, in einem angemessenen Maße Verstöße zu belegen:

Der Zeitfaktor ist ohnehin ein zentraler Problempunkt bei internetbezogenen Verfahren. Bereits bei “gewöhnlichen” Verfahrenswerten von um 100.000 EUR vor Zivilgerichten wird man erhebliche Anforderungen an einen Beweis stellen dürfen, die über bloße Screenshots hinausgehen.

Aufgrund des strengen Gesetzes ist die Gefahr einer Verletzung so hoch wie die Kosteneinsparungen durch systematische Rechtsverletzungen. Wir sind sehr gespannt, ob es dem Bundesamt für Justiz unter anderem mit einem Beschwerdeformular gelingt, systematische Rechtsverletzungen im Verhältnis zu Bußgeldern von 5 Millionen Euro (gem. § 4 Abs. 2 Satz 2 NetzDG i. V. m. § 30 Abs. 2 Satz 3 OWiG bis zu 50 Millionen Euro) angemessen zu belegen.